Abnehmen ohne Sport: So funktioniert’s

Abnehmen ohne Sport: So funktioniert’s

Abnehmen ohne Sport: So rückt der Zeiger auf der Wage nach links!

Ihr Alltag nimmt Sie vollkommen in Beschlag. Neben Kindern, Haushalt und Partner fordert Sie der Beruf. Kein Wunder, dass sich mit der Zeit das eine oder andere Fettpolster auf den Hüften niederschlägt – irgendwie muss man sich ja verwöhnen. Doch jetzt reicht’s: Sie möchten abnehmen. Aber Sie können sich nicht vorstellen, zusätzlich zu Ihren Verpflichtungen auch noch Sport zu treiben? Kein Problem: Abnehmen ohne Sport ist möglich.

Kleine Anstrengungen statt sportlicher Kraftakte

Auch wenn Sie eigentlich Zeit hätten, aber sportliche Aktivitäten nun einmal nicht ihr Ding sind, können Sie Gewicht verlieren. Sie müssen nicht dreimal in der Woche ins Gym rennen, um den Zeiger auf der Wage nach links wandern zu lassen. Jede Art von Bewegung ist gut.

Fangen Sie mit kleinen Schritten an.

  • Steigen Sie Treppen, statt Aufzug zu fahren.
  • Machen Sie einen Spaziergang.
  • Putzen Sie den Kühlschrank oder die Fenster.
  • Wackeln Sie zu Ihrer Lieblingsmusik mit den Hüften.

Jede kleine Bewegung wirkt sich positiv auf Ihre Gesundheit und Ihren Gemütszustand aus. Das zeigt eine groß angelegte, amerikanische Studie [1] aus dem Jahr 2012.

Unter allen Umständen Stress vermeiden

Am allerwichtigsten ist beim Abnehmen, Stress aller Art zu vermeiden. Stress macht dick: Auf diesen einfachen Nenner lassen sich die Folgen eines hektischen Lebens bringen. Der Grund dafür liegt nicht in mangelnder Willensstärke, die schnell Frustessen zur Folge hat. Im Gegenteil: Die Gründe reichen tiefer. Das zeigt eine Studie [2], die 2014 an der Universität von Ohio mit Frauen durchgeführt wurde.

Stress und der delikate Hormonhaushalt

Demnach verbrennen gestresste Frauen wesentlich weniger Kalorien. Außerdem haben sie höhere Insulinwerte im Blut als die nicht-gestressten Studienteilnehmerinnen. Das Hormon Insulin sorgt dafür, dass Ihr Körper verstärkt Fettpolster anlegt und sie nur zögernd wieder hergibt. Darüber hinaus führt chronischer Stress zur verstärkten Produktion von Cortisol. Das sogenannte Stresshormon hat häufig Schlafstörungen zur Folge. Mangelnder Schlaf stört das Zusammenspiel des appetitzügelnden Hormons Leptin und des appetitanregenden Hormons Ghrelin.

Abnehmen ohne Sport: Richtig Entspannen

Entspannen heißt deshalb die Devise. Dafür müssen Sie sich nicht im Schneidersitz in Meditationspose niederlassen. Dank Internet erhalten Sie heute zahlreiche Apps, die Ihnen Entspannungsübungen oder geleitete Meditationen anbieten. Ausgeklügelte Klänge beeinflussen Ihre Gehirnwellen und lassen Sie die Probleme des Alltags vergessen. Sie bekommen sogar Apps, die Meditationen zum Abnehmen anbieten. Bei all diesen Apps gilt: Probieren geht über Studieren. Jeder Mensch ist verschieden. Testen Sie deshalb immer kostenlose Probeversionen aus, bevor Sie Geld ausgeben.

Kleine Teller kontrollieren Portionen

Der Erfolg von Entspannungsübungen hängt von Ihrer Persönlichkeit ab. 100-prozentig funktioniert jedoch der Tipp, fürs Abnehmen kleine Teller zu verwenden. Tauschen Sie große Schüsseln fürs Müsli gegen kleine Schälchen – und sofort essen Sie nur noch die halbe Portion. Eine Portion Pasta sieht auf einem Frühstücksteller viel eindrucksvoller aus als auf einem normalen Essteller. Besonders gut klappt das Abnehmen, wenn Sie zusätzlich auf das Refigura Wirkprinzip vertrauen. Die pflanzlichen Faserstoffe von Refigura absorbieren über 40 Prozent aller Kalorien[3], die Sie zu sich nehmen. Da die Ballaststoffe aufquellen, sorgen sie für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl und beugen Heißhungerattacken vor.

Geheimtipp beim Abnehmen: Die Farbe Rot

Die Farbe Rot hilft Ihnen außerdem, Gewicht zu verlieren. Das ermittelten Forscher in einer Studie [4]. Die Forscher präsentierten den Teilnehmern Getränke und Essen auf verschieden farbigen Tellern. Das Ergebnis: Menschen essen und trinken nur ungern von rotem Geschirr. Mit kleinen roten Tellern, Tassen und Gläsern essen Sie also automatisch weniger.

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Einzelnachweise

[1] Moore SC, Patel AV, Matthews CE, Berrington de Gonzalez A, Park Y, Katki HA, et al. (2012) Leisure Time Physical Activity of Moderate to Vigorous Intensity and Mortality: A Large Pooled Cohort Analysis. PLoS Med 9(11): e1001335. https://doi.org/10.1371/journal.pmed.1001335

[2] Kiecolt-Glaser, J. K., Habash, D., Fagundes, C. P., Andridge, R. Peng, J., Malarkey, W. B., Belury, M. A. (in press). Daily stressors, past depression, and metabolic responses to high-fat meals: A novel path to obesity. Biological Psychiatry. NIHMS602815 10.1016/j.biopsych.2014.05.018

[3] In Laboruntersuchungen mit in-vitro Daten gezeigt. KiOslim technology – An ally for weight management, Innovations in Food Technology, August 2016, S. 76.f

[4] Oliver Genschow, Leonie Reutner, Michaela Wänke, University of Basel, Department of Social and Economic Psychology, Missionsstrasse 62A, 4055 Basel, Switzerland and University of Mannheim, Dept. of Consumer Psychology, Parkring 47, 68159 Mannheim, Germany, available online 5 January 2012, https://doi.org/10.1016/j.appet.2011.12.023